Baobaballee, Uralte Baobaballee in Menabe, Madagaskar.
Die Avenue of the Baobabs ist eine natürliche Allee mit etwa 25 gewaltigen Affenbrotbäumen, die eine Landstraße zwischen Morondava und Belon'i Tsiribihina säumen. Diese Bäume können über 30 Meter hoch werden und prägen mit ihren massiven Stämmen und ausladenden Kronen das Landschaftsbild der Menabe-Region.
Diese Bäume sind Überbleibsel aus der Zeit, als die gesamte Region von dichten tropischen Wäldern bedeckt war, bevor die landwirtschaftliche Expansion zu massiven Rodungen führte. Nur diese einzelnen Exemplare haben sich über Jahrhunderte erhalten und zeugen von der ursprünglichen Waldvegetation Madagaskars.
Die Bäume werden von Einheimischen als Renala bezeichnet, was im Malagassischen "Mutter des Waldes" bedeutet, und symbolisieren die Verbindung zwischen Menschen und Natur in der Region. Sie dienen seit Generationen als Quelle für Nahrung, Baumaterial und Medizin für die lokale Bevölkerung.
Der Ort ist leicht zugänglich und erfordert keine Eintrittsgebühren, was ihn zu einem freien Naturerlebnis macht. Die beste Besuchszeit liegt bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, wenn das Licht die Landschaft besonders schön macht und die Temperaturen angenehmer sind.
Etwa 7 Kilometer nordwestlich vom Hauptweg stehen zwei besondere Baobabs, die Baobab Amoureux, deren Stämme sich im Laufe der Zeit natürlich umeinander geschlungen haben. Diese ungewöhnliche Verflechtung macht sie zu einem interessanten Ziel für Besucher, die abseits der Hauptallee erkunden möchten.
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