Nationalpark Kirindy-Mitea, Nationalpark mit verschiedenen Ökosystemen an der Südwestküste von Madagaskar.
Der Kirindy-Mitea-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Südwesten Madagaskars, das Trockenwald, Savanne, Sandstrände, Dünen, Mangroven und Korallenriffe entlang des Mosambikkanals umfasst. Das Gebiet verbindet auf engstem Raum Binnenland- und Küstenlebensräume miteinander.
Das Gebiet wurde 1997 als Schutzreservat ausgewiesen, um die Tier- und Pflanzenwelt der Region zu erhalten. Etwa zehn Jahre später wurde es für Besucher zugänglich gemacht und erhielt den Status eines Nationalparks.
Die Sakalava, eine Volksgruppe, die seit Jahrhunderten an dieser Küste lebt, haben enge Bindungen an das Meer und den Wald. In den nahe gelegenen Dörfern kann man beobachten, wie traditionelle Fischerboote genutzt werden und wie der Alltag vom Rhythmus der Jahreszeiten abhängt.
Der Park liegt südlich von Morondava und ist je nach Reiseplanung per Straße oder Schnellboot erreichbar. Es empfiehlt sich, die Jahreszeit zu berücksichtigen, da manche Wege in der Regenzeit nur schwer befahrbar sind.
Im Trockenwald des Parks lebt der Madame-Berthe-Mausmaki, eine der kleinsten Primatenarten der Welt. Er ist so winzig und so gut getarnt, dass selbst erfahrene Guides ihn selten zu Gesicht bekommen.
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