Mkomazi-Nationalpark, Naturreservat im nördlichen Tansania
Der Mkomazi National Park ist ein Schutzgebiet im Norden Tansanias mit einer Fläche von etwa 3.200 Quadratkilometern. Die Landschaft besteht aus Savannenwald mit Baobab-Bäumen und flachen Grasflächen in Tälern zwischen den Regionen Kilimanjaro und Tanga.
Das Gebiet wurde 1951 als Wildschutzgebiet gegründet und erhielt erst 2006 den Status eines Nationalparks nach jahrelangen Bemühungen zur Erhaltung der Tierwelt. Diese Umwandlung markierte einen Wendepunkt für den Schutz bedrohter Arten in der Region.
Der Name Mkomazi stammt aus der Sprache der Pare und bezieht sich auf die knappen Wasservorkommen in dieser trockenen Landschaft. Besucher können diese Bedeutung erleben, wenn sie die spärlichen Wasserstellen sehen, die Tiere und Menschen anziehen.
Der Park kann über die Kamakota-Eingangspforte erreicht werden, die sich etwa 120 Kilometer östlich von Moshi befindet. Besucher haben die Wahl zwischen geführten Safaris und Fahrten mit eigenem Fahrzeug, um die verschiedenen Gebiete zu erkunden.
Das Park beherbergt eine der größten Populationen Afrikanischer Wildhunde in Tansania und betreibt speziell gesicherte Zuchtschutzgebiete für das Spitzmaulnashorn. Diese Bewohner sind für Safaris besonders faszinierend zu beobachten.
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