Kisite-Mpunguti-Meeres-Nationalpark, Meeresnationalpark an der südlichen Küste Kenias.
Kisite-Mpunguti ist ein Schutzgebiet im Indischen Ozean vor der südlichen Küste mit vier kleinen Inseln, die von Korallenriffen und vielfältigen Meereslebensräumen umgeben sind. Die Gewässer bieten Lebensraum für zahlreiche Fischarten und andere Meerestiere in ihrer natürlichen Umgebung.
Der Schutzstatus wurde 1978 eingeführt, um die vielfältige Meeresfauna zu bewahren und Laichgründe für verschiedene Arten zu sichern. Seitdem dient das Gebiet als Refugium für bedrohte Meereslebensräume und trägt zur Erhaltung der regionalen Fischbestände bei.
Für die Fischergemeinden in der Gegend sind diese Gewässer Lebensraum und Arbeitsplatz zugleich. Sie nutzen traditionelle Fangmethoden, die seit Generationen weitergegeben werden und den Fischen ermöglichen, sich zu vermehren.
Besucher erreichen das Gebiet am besten mit geführten Bootstouren von Shimoni aus, wobei die beste Sicht in der Trockenzeit von Juni bis September ist. Während dieser Monate sind die Gewässer ruhiger und das Beobachten der Meerestiere einfacher.
Unter Wasser findet man Hunderte von Fischarten, darunter Drückerfische und Muränen, die zwischen Korallenformationen schwimmen. Diese Unterwassergärten verändern ihr Aussehen je nach Jahreszeit und Gezeitengang.
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