Banc du Geysir, Umstrittenes Riff im Mosambik-Kanal, Indischer Ozean
Banc du Geyser ist ein ovales Riff im Mosambik-Kanal mit einer Länge von etwa 8 Kilometern und einer Breite von etwa 5 Kilometern. Felsformationen ragen während der Niedrigwasserzeit etwa 8 Meter über die Wasseroberfläche auf.
Arabische Seeleute entdeckten das Riff um 700 n. Chr. und verzeichneten es auf Navigationskarten um 800 n. Chr. Spanische Karten aus dem 17. Jahrhundert bezeichneten es als Arecife de Santo Antonio.
Mehrere Länder erheben Anspruch auf das Riff, was zu laufenden Gesprächen über die Kontrolle und Nutzung der Meeresressourcen in dieser Region führt. Die unterschiedlichen Positionen spiegeln die komplexe Geschichte des Indischen Ozeans wider.
Die zentrale Lagune ermöglicht die Einfahrt von südöstlicher Richtung, sodass Schiffe das Riff umfahren können. Niedrigwasserphasen erfordern besondere Aufmerksamkeit für exponierte Felsen und flache Bereiche.
Die östliche Sektion besteht aus sandigen Inselchen mit Gras- und Buschbewuchs und dient Seevögeln als Brutplatz. Die dort abgelagerten großen Mengen Vogelkot machen diese Bereiche ökologisch besonders bedeutsam.
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