Mau-Wald, Montaner Waldkomplex im Rift Valley, Kenia.
Der Mau Forest ist ein großflächiger Bergwald im Rift Valley und bedeckt ausgedehnte Gebiete mit dichten einheimischen Bäumen. Das Waldgebiet funktioniert als das größte Wassersystem Kenyas und speist mehrere wichtige Flüsse.
Der Wald war ursprünglich deutlich größer, doch seit den 1970er Jahren hat sich die Fläche durch Landwirtschaft und Holzeinschlag stark verringert. Dieser Rückgang setzte sich durch Siedlungsausbreitung und Ressourcennutzung fort.
Die Kikuyu, Maasai und andere lokale Gruppen nutzen traditionell Waldressourcen und haben tiefe Verbindungen zu diesem Ort. Ihre Praktiken und Beziehungen zum Wald prägen die Landschaft noch heute.
Der Zugang erfolgt normalerweise über mehrere Eingangspunkte aus verschiedenen Richtungen, je nachdem wo man sich nähert. Es ist ratsam, sich vor dem Besuch über Wegbedingungen und lokale Führer zu informieren, da das Terrain abgelegen sein kann.
Das Waldgebiet beheimatet seltene Baum- und Vogelarten, die man sonst nirgendwo findet, darunter besondere Exemplare wie die Turacovogel. Diese speziellen Arten machen den Wald zu einem Ort von großem wissenschaftlichem Interesse.
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