Ngong-Berge, Gebirgskette in der Provinz Rift Valley, Kenia.
Die Ngong Hills bilden einen Kamm entlang des Großen Grabenbruchs mit sieben markanten Gipfeln, von denen der höchste etwa 2.460 Meter erreicht. Die steilen Abhänge fallen direkt zu den Maasai-Territorien ab und bieten von oben weitreichende Ausblicke über die Landschaft.
Während der britischen Kolonialzeit entwickelte sich das Gebiet um die Ngong Hills zu einer bedeutenden Siedler-Farmregion mit zahlreichen noch heute stehenden Kolonialgebäuden. Die europäische Besiedlung veränderte dauerhaft die Landnutzung und das Aussehen dieser Berglandschaft.
Der Name stammt vom Maasai-Wort enkong'u, das "Auge des Wassers" bedeutet und auf eine Quelle hinweist, die für die lokalen Gemeinschaften lebenswichtig war. Die Hügel sind für die Maasai ein wichtiger Teil ihrer traditionellen Landschaft und ihrer Lebensweise in dieser Region.
Ein gut ausgebaiter Wanderweg verbindet die sieben Gipfel und kann an verschiedenen Stellen betreten werden, je nachdem welche Abschnitte man erkunden möchte. Der Aufstieg ist anstrengend, besonders bei Hitze, daher sind frühes Ankommen und ausreichend Wasser wichtig.
Ein Obelisk auf den östlichen Hängen markiert das einsame Grab von Denys Finch Hatton, einer bekannten Figur aus der Kolonialzeit. Das Grabmal überblickt den Nairobi National Park und zieht Besucher an, die sich für diese Periode interessieren.
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