Bomas of Kenya, Kulturzentrum und Museum in Nairobi, Kenia.
Das Bomas of Kenya ist ein Kulturzentrum in Nairobi, das traditionelle Tänze, Musik und nachgebaute Gehöfte aus verschiedenen kenianischen Volksgruppen zeigt. Das weitläufige Gelände umfasst ein Amphitheater sowie mehrere originalgetreu errichtete Wohnanlagen, die jeweils einer bestimmten Gemeinschaft zugeordnet sind.
Die kenianische Regierung gründete das Zentrum 1971, kurz nach der Unabhängigkeit des Landes, um die Traditionen der vielen Volksgruppen des Landes zu erhalten und zu fördern. Seitdem hat es sich zu einem der wichtigsten Orte Nairobis für traditionelle Kunst und Aufführungen entwickelt.
Im Amphitheater treten Tänzer und Musiker in traditionellen Kostümen auf und zeigen Zeremonien aus verschiedenen kenianischen Volksgruppen. Jede Gruppe hat ihren eigenen Stil, ihre eigene Musik und ihre eigenen Bewegungen, die sich deutlich voneinander unterscheiden.
Das Gelände liegt südlich des Stadtzentrums von Nairobi und ist am einfachsten mit dem Auto oder einem Taxi zu erreichen. Es empfiehlt sich, die Aufführungen im Amphitheater einzuplanen, da sie zu festen Zeiten am Tag stattfinden.
Das Wort "Boma" bezeichnet in mehreren ostafrikanischen Sprachen ein umzäuntes Gehöft oder ein Dorf, und der Plural im Namen des Zentrums spiegelt genau das wider, was man beim Besuch sieht. Jedes nachgebaute Gehöft steht auf dem Gelände als eigenständige Einheit, getrennt von den anderen, genau wie echte Dörfer in der Landschaft verteilt sind.
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