Huruma, Wohnviertel im Nordosten von Nairobi, Kenia.
Huruma ist ein Wohnviertel im Nordosten von Nairobi mit sechs Dörfern auf mehreren Hektaren Land. Das Gebiet zeigt sowohl formale Wohnstrukturen als auch informelle Siedlungen, die Merkmale typischer Stadtviertel in dieser Region widerspiegeln.
Das Viertel entstand in den 1970er Jahren, als ehemalige Arbeiter von Kaffeekirschen-Plantagen aus der Kolonialzeit nach ihrer Vertreibung aus dem Runda-Gebiet neue Häuser suchten. Diese Umsiedlung von Arbeitern bildete die Grundlage für die wachsende Nachbarschaft, die sich seitdem entwickelt hat.
Die Nachbarschaft ist geprägt von lokalen Spargruppen und nachbarschaftlichen Treffen, bei denen Menschen gemeinsam an der Verbesserung ihres Lebensumfelds arbeiten. Solche regelmäßigen Zusammenkünfte sind Teil des täglichen sozialen Lebens und prägen das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner.
Das Viertel ist über mehrere Transportstrecken mit dem Zentrum Nairobis verbunden und grenzt an mehrere Nachbarschaften an. Die Nähe zu verschiedenen Verkehrswegen macht das Erkunden des Gebiets und das Reisen in andere Teile der Stadt relativ einfach.
Ein ehemaliger Bewohner mit Verbindungen zur internationalen Politik lebte zeitweise in diesem Viertel und hinterließ Spuren in der lokalen Geschichte. Diese Verbindung ist heute noch für manche Besucher von Interesse, obwohl das Viertel selbst in erster Linie für seine alltägliche Gemeinschaft bekannt ist.
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