Mont Ross, Stratovulkan auf den Kerguelen-Inseln, Frankreich.
Mont Ross ist ein Schichtvulkan auf den Kerguelen-Inseln und mit etwa 1.850 Metern die höchste Erhebung des Gallieni-Massivs auf Grande Terre. Der Berg besteht aus vulkanischem Gestein und erhebt sich in dieser abgelegenen Region des südlichen Indischen Ozeans.
Der Vulkan war vor etwa 2 Millionen bis vor 100.000 Jahren aktiv und hatte seinen letzten bekannten Ausbruch etwa um 101 v. Chr. Im Jahr 1975 erreichten die Bergsteiger Jean Afanassieff und Patrick Cordier als Erste den Gipfel und machten es zum letzten französischen Berg, der erklommen wurde.
Der Berg trägt den Namen des britischen Polarforschers James Clark Ross und spiegelt die historischen Verbindungen zwischen europäischen Expeditionen in den südlichen Ozean wider. Besucher können die Spuren dieser Erkundungsgeschichte in den Namen der Orte auf den Kerguelen-Inseln erkennen.
Die extreme südliche Lage auf etwa 49,6 Grad südlicher Breite und 69,5 Grad östlicher Länge macht diesen Berg sehr schwer zugänglich. Besuche sind nur während der kurzen südlichen Sommermonate möglich, und die Bergsteigerausrüstung muss sorgfältig für raue Bedingungen vorbereitet sein.
Die Zusammensetzung des Berges beinhaltet Trachybasalt, ein seltenes vulkanisches Gestein, das Mineralien in ungewöhnlichen Kombinationen enthält. Diese Mineralzusammensetzung macht diesen Vulkan für Geologen interessant und unterscheidet ihn von anderen Vulkanen der Region.
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