Mont Campbell, Gipfel auf den Kerguelen-Inseln, Frankreich.
Mont Campbell ist ein 143 Meter hoher Gipfel auf der Courbet-Halbinsel der Kerguelen-Inseln, der sich durch steile Hänge und deutlich erkennbare geologische Schichten auszeichnet. Das Gestein besteht hauptsächlich aus Sandstein und Konglomeraten, was zeigt, dass der Berg nicht vulkanischen Ursprungs ist.
Die erste wissenschaftliche Erforschung erfolgte 1952, als der Geologe Edgar Aubert de la Rüe mehrere Tage vor Ort verbrachte, um die Zusammensetzung des Berges zu untersuchen. Seine Feldarbeit legte fest, dass dieses Gebirgsgebiet aus Sedimentgestein besteht und wichtige Hinweise auf die geologische Geschichte der Kerguelen bietet.
Der Berg trägt den Namen eines frühen Forschers und steht für die wissenschaftlichen Unternehmungen der Kolonialzeit in dieser abgelegenen Region. Besucher können das Gefühl nachvollziehen, das die ersten Entdecker hatten, als sie diese karge Landschaft erkundeten.
Das Erklimmen des Berges erfordert gute körperliche Vorbereitung und Erfahrung in unwirtlicher Umgebung, da der Standort Windgeschwindigkeiten von über 40 km/h aufweist. Besucher sollten wissen, dass die Insel nur während kurzer Sommerperioden zugänglich ist und Wetterbedingungen schnell wechseln können.
An der Spitze des Berges steht noch immer ein Steinmann aus dem 19. Jahrhundert, der von frühen Entdeckern dieser abgelegenen Inselgruppe hinterlassen wurde. Dieser Steinhaufen war eine übliche Methode der Entdecker, um ihren Weg zu markieren und die Bezwingung des Gipfels zu dokumentieren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.