McDonald-Inseln, Vulkanische Inselgruppe im südlichen Indischen Ozean, Australien.
Die McDonald-Inseln sind eine Gruppe kleiner felsiger Inseln im südlichen Indischen Ozean, die vulkanischen Ursprungs sind. Die höchste Erhebung ragt etwa 230 Meter aus dem Meer auf und bildet eine raue Landschaft aus dunklem Stein und steilen Hängen.
Diese Inseln wurden 1854 von dem amerikanischen Seemann William McDonald entdeckt, knapp sechs Wochen nach der Erkundung der benachbarten Heard Island. Sie blieben seitdem von Menschen unbewohnt und sind heute unter australischer Kontrolle als Teil des Territoriums Heard und McDonald Islands.
Die Inseln dienen als Forschungsstandort für Wissenschaftler, die Meeresbiologie, Geologie und Klimamuster im südlichen Indischen Ozean untersuchen.
Der Zugang zu den McDonald-Inseln erfordert spezielle Genehmigungen der australischen Behörden und ist nur mit Schiff möglich. Die Reise vom australischen Festland dauert etwa zwei Wochen, weshalb Besuche extrem selten sind und nur für wissenschaftliche oder behördliche Zwecke stattfinden.
In den 1990er Jahren verdoppelte sich die Oberfläche dieser Inseln drastisch durch intensive vulkanische Aktivität, die neue Landmassen entstehen ließ. Diese Veränderungen zeigen, wie dynamisch und geologisch aktiv diese abgelegenen Inseln sind.
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