Falaises d'Entrecasteaux, Küstenklippen auf der Amsterdam-Insel, Französische Süd- und Antarktisgebiete.
Die Falaises d'Entrecasteaux sind Kalksteinklippen an der Westküste von Amsterdam Island im südlichen Indischen Ozean. Sie erheben sich steil aus dem Meer und prägen das Landschaftsbild dieser abgelegenen Insel in den französischen Süd- und Antarktisgebieten.
Der französische Seefahrer und Entdecker Antoine Bruni d'Entrecasteaux dokumentierte diese Klippen Ende des 18. Jahrhunderts während einer Pazifikexpedition. Die Klippen wurden nach ihm benannt und gelten als bedeutender Fund aus der Ära der europäischen Erkundung des südlichen Ozeans.
Forschungsstationen in der Nähe der Klippen tragen zum wissenschaftlichen Verständnis der Meeresökosysteme und Vogelpopulationen bei.
Der Zugang zu den Klippen unterliegt strengen Beschränkungen und erfordert Genehmigungen französischer Behörden aufgrund des Umweltschutzstatus der Insel. Besucher sollten sich an die zuständigen französischen Stellen wenden, um die geltenden Zugangsregeln und erforderlichen Erlaubnisse zu klären.
Die Klippen beherbergen eine der weltweit größten Kolonien von Gelbnasen-Albatrosse mit Hunderten Tausend Vögeln. Über 360 Quadratkilometer des Gebiets sind als Vogelschutzzone von internationaler Bedeutung ausgewiesen.
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