Bengkulu, Provinz an der Westküste Sumatras, Indonesien
Bengkulu liegt an der westlichen Küste von Sumatra und umfasst flache Küstengebiete, sanfte Hügel im Zentrum und bewaldete Berge im Osten entlang des Indischen Ozeans. Das Gebiet ist in zehn Verwaltungsbezirke unterteilt, die über ein Straßennetz miteinander verbunden sind.
Eine britische Handelsniederlassung entstand hier Ende des 17. Jahrhunderts, als das Fort Marlborough errichtet wurde. Das Gebiet wechselte später zum niederländischen Kolonialreich und entwickelte sich unter verschiedenen Verwaltungen bis zur indonesischen Unabhängigkeit.
Die Bevölkerung umfasst die ethnischen Gruppen Rejang und Serawai als Hauptbewohner, die 40 Prozent der Einwohner ausmachen.
Die meisten Besucher erreichen das Gebiet über den Küstenflughafen oder nehmen Überlandbusse, die entlang der westlichen Hauptroute fahren. Straßen im Binnenland können in der Regenzeit schwieriger zu befahren sein, besonders in bergigen Abschnitten.
Die Region liegt direkt an der Grenze zweier tektonischer Platten, was zu regelmäßigen seismischen Aktivitäten führt. Erdbeben sind hier ein Teil des Alltagslebens und haben die Bauweise der Gebäude und die Notfallplanung geprägt.
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