Bengkulu Jamik Mosque, Islamisches Gebetszentrum in Bengkulu, Indonesien.
Die Bengkulu Jamik Moschee ist eine Moschee in der Stadt Bengkulu, Indonesien, mit einem dreistufigen Dach und geschnitzten Säulen, auf denen Koranverse stehen. Der Hauptgebetsraum verfügt über einen Mihrab und ist von Gärten sowie einem dreieckigen Außenhof umgeben.
Das Gebäude begann als Surau Lamo im frühen 18. Jahrhundert und wurde von Daeng Makulle, einem Händler aus Tengah Padang, an seinen heutigen Standort verlegt. Im Jahr 1938 entwarf ein wichtiger politischer Akteur, der damals im Exil in Bengkulu lebte, den Bau unter Verwendung von Materialien aus umliegenden Dörfern neu.
Die Moschee verbindet Bauelemente aus Java und Sumatra auf eine Art und Weise, die man beim Betreten des Gebäudes sofort bemerkt. Die geschnitzten Säulen und die gestufte Dachform sind typische Merkmale beider Regionen und verleihen dem Innenraum ein deutlich erkennbares regionales Gepräge.
Der einfachste Zugang erfolgt über die Eingänge zum Außenhof und zu den Gärten. Da es sich um einen aktiven Gebetsort handelt, empfiehlt es sich, vor dem Besuch die Gebetszeiten zu beachten und entsprechend dezente Kleidung zu tragen.
Sukarno, der spätere erste Präsident Indonesiens, entwarf die Moschee persönlich während seiner Verbannung in Bengkulu. Dieses wenig bekannte Detail verbindet einen zentralen Moment der indonesischen Geschichte mit einem Bauwerk, das man beim Spazierengehen leicht übersehen könnte.
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