Tjunti, Aborigine-Höhle im Northern Territory, Australien.
Tjunti ist eine Höhle im Petermann-Gebirge in der nördlichen Wüste Australiens, gelegen in der Nähe des Hull River. Das Gelände wird von steilen Berghängen geprägt, die einen natürlichen Zugang zur Höhle bilden.
Die Höhle diente seit langem als Zufluchtsort, lange bevor sie 1931 von Goldsucher Harold Lasseter besucht wurde. Lasseter verbrachte dort über drei Wochen, während er nach einem legendären Goldfund suchte.
Das Gebiet wird von den lokalen Pitjantjatjara-Familien gepflegt, die ihre Traditionen an diesem Ort fortsetzen. Die Höhlenwände zeigen Spuren dieser kulturellen Kontinuität durch handwerkliche Arbeiten, die bis heute sichtbar sind.
Der Zugang zur Höhle erfordert eine lange Fahrt über unbefestigte Wege durch Wüstenlandschaft und sorgfältige Vorbereitung. Besucher sollten beachten, dass das Gelände isoliert ist und grundlegende Vorräte sowie Wasser mitgebracht werden sollten.
Die Höhle verfügt über mehrere natürliche Wassertassen, sogenannte Soak, die über Jahrtausende sowohl Einheimischen als auch Reisenden als Trinkwasser dienten. Diese Wasserquellen machten den Ort zu einem wichtigen Halt in der sonst trockenen Wüste.
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