Salak, Schichtvulkan in West-Java, Indonesien.
Der Mount Salak ist ein Stratovulkan in Bogor, der sich 2211 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und mehrere kleinere Nebenkegel am südöstlichen Hang trägt. Zwei weitere Krater öffnen sich am Gipfel und geben der Spitze eine doppelte Form, die von unten sichtbar ist.
Zwischen 1780 und 1938 ereigneten sich fünf Ausbrüche, die alle an Flankenöffnungen stattfanden und als phreatische Eruptionen eingestuft wurden. Diese Art von Aktivität entsteht durch Kontakt zwischen Magma und Grundwasser und hinterlässt keine großen Lavaströme.
Der Name stammt vom Sanskrit-Wort für Silber und erscheint heute in Straßenschildern und Ladenaufschriften rund um den Fuß des Berges. Wanderer begegnen dem Begriff regelmäßig auf Orientierungstafeln entlang der Routen, die zur Spitze führen und dabei an kleine Siedlungen vorbeikommen.
Die Curug-Nangka-Route auf der Nordseite führt zur Spitze und bietet bis zum Unterschlupf Post III Wasserquellen für Wanderer. Der Aufstieg kann bei Regen rutschig werden, daher lohnt sich festes Schuhwerk und ein Blick auf das Wetter vor dem Start.
Der Vulkan bildet eine Wasserscheide zwischen zwei großen Flusssystemen und lenkt Zuflüsse sowohl zur Javasee als auch zum Indischen Ozean. Diese geografische Rolle macht ihn zu einem natürlichen Knotenpunkt für das hydrologische Netz der Region.
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