Sentul International Circuit, Motorsportrennstrecke in Sentul, Indonesien
Sentul International Circuit ist eine Rennstrecke in Sentul in Indonesien, die sich über knapp 4 Kilometer erstreckt und 11 Kurven mit unterschiedlichen Radien bietet. Die Hauptgerade misst etwa 900 Meter und erlaubt den Fahrzeugen hohe Geschwindigkeiten vor dem Anbremsen in die erste Kurve.
Der Komplex wurde im August 1993 eröffnet und war damals die erste Rennstrecke außerhalb Japans in Asien, die dem Formel-1-Standard entsprach. Hutomo Mandala Putra, Sohn des damaligen Präsidenten Suharto, hatte das Projekt ins Leben gerufen.
Die Anlage trägt den Namen nach ihrer Lage bei Sentul und wird heute für lokale wie überregionale Meisterschaften im Motorrennsport genutzt. Fahrer aus dem ganzen Land kommen her, um auf dieser Strecke zu trainieren und an Wettbewerben teilzunehmen.
Die Anlage verfügt über 50 Boxengaragen und zwei überdachte Tribünen, die Besuchern Schutz vor Sonne und Regen bieten. Wegen des tropischen Klimas ist es sinnvoll, leichte Kleidung zu tragen und ausreichend Wasser mitzubringen.
Die Nähe zum Jonggol-Gebirge sorgt für kühlere Luft als in anderen Teilen des Landes, was bei längeren Rennen einen spürbaren Unterschied für Fahrer und Maschinen macht. Diese Lage half der Strecke, sich als bevorzugter Austragungsort in der Region zu etablieren.
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