Jakarta, Administratives Hauptstadtgebiet in West-Java, Indonesien
Jakarta ist eine Verwaltungsregion im westlichen Java und erstreckt sich über sechs Bezirke mit Regierungsgebäuden, Botschaften und Geschäftszentren. Hochhäuser, breite Alleen und dicht besiedelte Wohnviertel wechseln sich über das gesamte Gebiet hinweg ab.
Das Gebiet wurde 1619 von den Niederländern als Batavia gegründet und diente über drei Jahrhunderte lang als koloniales Handelszentrum. Nach der Unabhängigkeit 1949 erhielt es seinen heutigen Namen und wurde zur Hauptstadt des neuen Staates.
Straßenhändler, Märkte und religiöse Feiern unterschiedlichster Art bestimmen den Alltag in dieser Region, in der verschiedene Gemeinschaften ihre Traditionen offen ausleben. Die Mischung zeigt sich besonders im Essen und in den Wohnvierteln, wo chinesische, arabische und javanische Einflüsse nebeneinander existieren.
Das öffentliche Verkehrssystem verbindet die wichtigsten Bezirke und erleichtert das Zurücklegen längerer Strecken. Zu Stoßzeiten kann der Verkehr auf Hauptstraßen stark zunehmen und längere Fahrzeiten verursachen.
Das Gebiet besitzt einen besonderen Verwaltungsstatus und funktioniert gleichzeitig als Provinz und als Hauptstadt. Diese doppelte Rolle hebt es von allen anderen Regionen im Land ab.
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