Pasar Baru, Geschäftsviertel in Zentral-Jakarta, Indonesien.
Pasar Baru ist ein Handelsviertel in Zentral-Jakarta mit einer nord-südlich verlaufenden Hauptstraße, unter deren Dächern Geschäfte mit Textilien, Schuhen, Kleidung und Mode aneinandergereiht sind. Die Läden bilden eine ununterbrochene Einkaufslandschaft, die sich über mehrere Blöcke erstreckt und Käufer in gedeckten Gängen vor der Hitze schützt.
Das Viertel wurde 1820 von der niederländischen Kolonialregierung als Marktplatz für europäische Eliten gegründet und ist somit das älteste Einkaufsviertel Jakartas. Es entwickelte sich vom exklusiven Handelszentrum zu einem vielfältigen Marktplatz, der später auch andere Gemeinschaften anzog.
Das Viertel zeigt ein Nebeneinander verschiedener Kulturen: Textilhändler aus Punjab und Sindh verkaufen ihre Waren neben chinesischen und lokalen Geschäften. Die bunte Mischung aus Sprachen, Waren und Geschäftsgebräuchen macht jeden Besuch zum Austausch zwischen verschiedenen Welten.
Man kann das Viertel mit dem Bus der TransJakarta-Buslinie 8 erreichen oder über die Juanda-Station des Pendlerverkehrs. An heißen Tagen bieten die überdachten Gänge willkommenen Schutz, während es in den Morgen- und frühen Abendstunden weniger gedrängt ist.
Der Laden Lee Le Seng gibt es seit 1873 und verkauft dort immer noch Nähzubehör und Schulmaterialien an neue Generationen. Dieser kleine Laden ist eine der ältesten ständig betriebenen Geschäftsstellen in der Gegend und zeugt von der Stabilität des Viertels über Generationen hinweg.
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