An-Nawier Mosque, Historische Moschee in Pekojan, West-Jakarta, Indonesien
Die An-Nawier-Moschee steht an der Jl. Pekojan Nr. 79 in Pekojan, Tambora, West-Jakarta, auf einem 2.000 m² großen Grundstück mit einem 1.500 m² großen Gebäude. Der Gebetsraum ist L-förmig und hat 33 Säulen sowie drei Eingänge: den Haupteingang im Osten, eine Südtür gegenüber der Jembatan Kambing und eine Nordtür. Das Minarett ist ein runder, leuchtturmartiger Turm.
Sayid Abdullah bin Husein Alaydrus, ein Hadramit aus der Nachkommenschaft des Propheten, gründete die Moschee 1760 auf einem Grundstück, das Syarifah Baba Kecil gestiftet haben soll und die vor der Moschee begraben liegt. Eine Renovierung um 1800 veränderte den Bau am stärksten, 1850 leitete Kommandant Dahlan aus Banten eine Erweiterung; 1897 wurde Land für einen weiteren Ausbau gestiftet.
Der Name Pekojan stammt vom Begriff khoja, mit dem muslimische Einwohner indischer Herkunft bezeichnet wurden. Im 18. Jahrhundert verpflichtete die niederländische Kolonialregierung Einwanderer aus dem Hadramaut, sich zunächst hier niederzulassen, und das Viertel wurde als Kampung Arab bekannt. Die Moschee ist auch ein Ort, an dem Habib Usman bin Yahya lehrte, der 1862 zum Mufti von Betawi ernannt wurde; sein Schüler Habib Ali Alhabsji gründete die Majelis Taklim Kwitang.
Die Moschee steht auf rund 2.000 Quadratmetern Grund, das Gebäude von 1.500 Quadratmetern fasst etwa tausend Betende. Es gibt drei Eingänge: den Haupteingang im Osten und eine Südtür an der Jalan Pekojan gegenüber der Jembatan Kambing. Der Gebetsraum ist L-förmig und hat 33 Säulen.
Das Minarett der Moschee ist ein runder, tonnenförmiger Turm, der an einen Leuchtturm erinnert. Die hölzerne Kanzel, dunkelbraun mit vergoldeten Teilen, wurde 1871 vom Sultan von Pontianak gestiftet.
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