Tugu Yogyakarta, Historisches Monument im Zentrum von Yogyakarta, Indonesien.
Tugu Yogyakarta ist ein weißes zylindrisches Denkmal im Zentrum von Yogyakarta, Indonesien, das etwa 15 Meter hoch ist und auf einer quadratischen Basis steht. Die Spitze läuft konisch zu und trägt eine vergoldete Kugel aus 22-karätigem Gold, während ein kleiner Park die Kreuzung umgibt, an der das Monument errichtet wurde.
Sultan Hamengkubuwono I ließ die ursprüngliche Säule im Jahr 1755 errichten, um den nördlichen Punkt der heiligen Achse seiner neuen Hauptstadt zu markieren. Ein Erdbeben zerstörte das erste Bauwerk 1867, woraufhin die niederländischen Kolonialbehörden es 1889 in veränderter Form und geringerer Höhe wieder aufbauten.
Das Bauwerk trägt den Namen Tugu, was Säule bedeutet, und markiert den nördlichen Punkt einer heiligen Linie durch die Stadt. Einheimische betrachten diese Achse als Verbindung zwischen dem Palast, dem Denkmal und dem Berg Merapi, wodurch der Ort bis heute eine spirituelle Bedeutung behält.
Das Denkmal steht an der Kreuzung der Jalan Jenderal Sudirman und der Jalan Mangkubumi und ist von allen Seiten zu Fuß erreichbar. Der umliegende Park bietet Bänke und Schatten, wodurch sich der Platz für einen kurzen Aufenthalt eignet, vor allem am frühen Morgen oder späten Nachmittag.
Die ursprüngliche Form hieß Golong-Gilig und bestand aus einer durchgehenden runden Säule, die höher war als das heutige Bauwerk. Nach dem Erdbeben entschieden sich die niederländischen Ingenieure für eine andere Gestaltung mit quadratischer Basis und verkürztem Schaft, wodurch die heutige Silhouette entstand.
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