Dieng temples, Hindu-Tempelkomplex in Zentral-Java, Indonesien
Dieng Tempel bildet eine Ansammlung von acht Steinbauten auf dem Dieng-Hochplateau in Zentraljava, Indonesien, die zwischen vulkanischen Kratern und heißen Quellen stehen. Die Bauten sind aus dunklem Vulkangestein gefertigt und zeigen einfache quadratische Grundrisse mit schmalen Türöffnungen und flachen Dächern, die sich kaum über die umliegenden Felder erheben.
Die Bauten entstanden zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert als Teil einer größeren Anlage, die einst mehr als vierhundert Gebäude umfasst haben soll. Der Komplex wurde im Mittelalter verlassen und geriet in Vergessenheit, bis europäische Forscher die Stätte im frühen 19. Jahrhundert wiederentdeckten.
Die Anlage liegt in einer Gegend, die von Bauern bewohnt wird, die Kartoffeln und Gemüse auf den kühlen Hochlandflächen anbauen. Viele der Bauern kommen morgens früh zu den Feldern, die sich direkt neben den alten Mauern erstrecken, und der Geruch von frisch gepflügter Erde vermischt sich mit dem Schwefelgeruch aus den nahegelegenen Quellen.
Die Hochlage bedeutet, dass die Temperaturen auch tagsüber kühl bleiben, und Besucher sollten eine Jacke und festes Schuhwerk mitbringen. Die meisten Besucher kommen am Morgen, wenn die Nebel sich auflösen und die Sicht auf die umliegenden Berge frei wird.
Die Reliefs an den Wänden zeigen neben religiösen Figuren auch Darstellungen von Pflanzen und Tieren, die in der Gegend heimisch sind. Die Ausrichtung der Bauten folgt einem Muster, das auf astronomische Beobachtungen zurückgeführt wird, obwohl die genaue Bedeutung dieser Anordnung bis heute unklar bleibt.
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