Jambi, Provinzhauptstadt im Südosten Sumatras, Indonesien.
Jambi ist eine Provinzhauptstadt im Südosten Sumatras in Indonesien. Die Straßen ziehen sich entlang beider Ufer des breiten Batang Hari, der hier noch tief genug ist, um größere Schiffe bis etwa 80 Kilometer flussabwärts zum Meer durchzulassen.
Ab dem 7. Jahrhundert war diese Gegend ein Zentrum des buddhistischen Srivijaya-Reiches, dessen Tempel noch flussaufwärts zu sehen sind. Im 16. Jahrhundert entstand hier ein islamisches Sultanat, das den Handel mit Pfeffer und Kautschuk kontrollierte.
Die Stadt verdankt ihren Namen dem Sultanat, das sich im 16. Jahrhundert an diesem Flussabschnitt bildete. Heute sieht man noch überall Holzhäuser im malaiischen Stil entlang der Ufergassen, wo Händler morgens frischen Fisch aus dem Batang Hari ausladen.
Der Flughafen Sultan Thaha liegt etwa eine halbe Stunde nordwestlich und bedient mehrere indonesische Städte täglich. In der Stadt selbst fahren Motorradtaxis und kleine Sammeltaxis, die man an jeder Ecke anhalten kann.
Etwa 26 Kilometer östlich liegen die Tempelanlagen von Muaro Jambi, die größte buddhistische Stätte in Südostasien außerhalb von Angkor. Die Ziegelruinen sind über mehrere Quadratkilometer im Dschungel verstreut und lassen sich mit dem Boot vom Fluss aus erreichen.
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