Masjid Agung Al-Falah, Religiöses Zentrum in Telanaipura, Jambi, Indonesien.
Masjid Agung Al-Falah ist eine offene Moschee ohne Türen und Fenster, aus Stahlbeton, mit einer Grundfläche von 80 auf 80 Metern für 10.000 Betende. Reihen schlanker weißer Säulen tragen das Dach, während kupferverkleidete zylindrische Säulen die zentrale Kuppel stützen. In der Kuppel erinnern symmetrische Linien an Breiten- und Längengrade, darunter hängt ein großer Kronleuchter aus Kupfer.
Das Gelände war einst Standort des Palastes von Sultan Thaha Syaifuddin, bis niederländische Truppen es 1885 übernahmen und ein Verwaltungszentrum errichteten. Erst später wurde der Ort zur Moschee umgewandelt und erhielt seine heutige religiöse Funktion.
Al-Falah bedeutet auf Arabisch „Sieg“, und die Moschee wurde ohne Türen und Fenster gebaut, damit jeder Muslim zum Gebet frei eintreten kann. Der Ring unter der großen Kuppel trägt vergoldete Korankalligrafie, und im Raum darunter hängt ein sehr großer Kronleuchter aus Kupfer.
Der Besuch ist für alle Besucher möglich, doch sollten angemessene Kleidung und respektvolles Verhalten beachtet werden. Wascheinrichtungen sind vorhanden, und barrierefreier Zugang ist größtenteils gewährleistet.
Einheimische nennen sie die „Moschee der tausend Säulen“, die Quellen zählen jedoch 232. Die Säulen haben zwei Formen: schlanke weiße Pfeiler mit drei aufwärts gerichteten Ranken stützen das äußere Dach, kupferverkleidete Zylinder tragen die zentrale Kuppel; ihre Verkleidung wurde 2008 erneuert.
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