Komodo, Biosphere reserve in Indonesia | designated in 1977
Komodo ist ein großes Naturschutzgebiet in Indonesien, das sowohl Landgebiete als auch die umgebenden Meeresbereiche umfasst. Die Landschaft besteht aus trockenen, felsigen Hügeln mit offenen Flächen, Gebüsch und Stränden, während die Meere von Korallenriffen und farbenfroher Unterwasserfauna erfüllt sind.
Die frühe Besiedlungsgeschichte der Inseln ist wenig bekannt, doch die lokalen Bevölkerungen haben dort seit Jahrhunderten als enge Vertraute der Natur gelebt. Die Region wurde später durch Wissenschaftler und Abenteurer erforscht, die sich für die einzigartigen Lebensformen interessierten.
Die lokale Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Fischern von nahegelegenen Inseln, deren Dorfgemeinschaften einfach strukturiert sind. Ihre Traditionen vermischen sich allmählich mit Einflüssen der Sultanat von Bima und neuer Bewohner, was eine sich wandelnde Lebensweise prägt.
Die meisten Besucher gelangen über einen Flug nach Labuan Bajo auf der Insel Flores, von wo aus Bootsausflüge zu den Inseln organisiert werden können. Zum Schutz vor Sonne und Dornen wird festes Schuhwerk, ein Hut und lange Hosen empfohlen, und es ist wichtig, ausreichend Wasser mitzunehmen und nur Flaschenwasser zu trinken.
Das Komodo-Riesenlibellen-Ökosystem beherbergt die größten lebenden Echsen der Welt, die Komodo-Drachen, die länger als 2,7 Meter werden und mehr als 68 Kilogramm wiegen können. Diese prähistorisch wirkenden Raubtiere sind mit einem venomösen Biss ausgestattet und jagen große Tiere wie Hirsche und Wildschweine mit beeindruckender Geduld und Strategie.
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