Raja Ampat, Geschützter Archipel in Südwest-Papua, Indonesien
Raja Ampat ist ein Archipel im marinen Schutzgebiet vor der Nordwestküste von Neuguinea in Südwest-Papua, Indonesien. Die vier Hauptinseln Misool, Salawati, Batanta und Waigeo liegen inmitten von über tausend kleineren Eilanden und Untiefen in einem Gebiet von etwa 70.000 Quadratkilometern (27.000 Quadratmeilen).
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass Menschen vor mehr als 50.000 Jahren auf den Inseln lebten, als Misool und Salawati noch mit dem Festland Neuguineas verbunden waren. Die Gewässer blieben über Jahrtausende hinweg Durchgangsrouten für Händler und Siedler aus verschiedenen Teilen des Pazifiks.
Die Inselbewohner sprechen eine Mischung aus papuanischen und austronesischen Sprachen, die die lange Siedlungsgeschichte der Region widerspiegelt. Viele Familien arbeiten heute als Fischer oder Guides und verbinden ihre Kenntnisse der Gewässer mit dem Schutz der Korallenriffe.
Die meisten Besucher fliegen zum Flughafen Dominique Edward Osok in Sorong und nehmen dann eine Fähre nach Waisai auf der Insel Waigeo. Die Bedingungen auf dem Wasser variieren je nach Jahreszeit, wobei ruhigere See normalerweise zwischen Oktober und April zu erwarten ist.
Die Gewässer beherbergen etwa 600 Korallenarten und 1.700 Rifffischarten, mehr als jede andere Region der Erde. Wissenschaftler entdecken hier regelmäßig neue Arten, was die Inseln zu einem lebenden Labor für die Meeresforschung macht.
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