Cenderawasih Bay, Geschützter Meeresbucht in Papua, Indonesien.
Die Cenderawasih-Bucht ist eine geschützte Meeresbucht im indonesischen Teil Neuguineas, eingerahmt von Bergen, die direkt aus dem Wasser aufsteigen. Das Wasser wechselt zwischen tiefen Kanälen, flachen Riffen und ruhigen Sandbuchten, die von bewaldeten Hügeln umgeben sind.
Die Bucht wurde 1705 von dem niederländischen Schiff De Geelvink unter dem Kommando von Jacob Weyland durchquert und damals als Geelvink-Bucht bekannt. Im Zweiten Weltkrieg war die Bucht Schauplatz von Seegefechten, bei denen mehrere Schiffe sanken und auf dem Meeresgrund verblieben.
Lokale Fischer nutzen schwimmende Plattformen, sogenannte Bagan, um Fisch zu fangen, und diese Strukturen ziehen Walhaie an. Wer die Küste besucht, kann diese Plattformen oft in der Ferne sehen und beobachten, wie das Meeresleben um sie herum pulsiert.
Die besten Bedingungen für das Tauchen und Schnorcheln herrschen in der Trockenzeit, wenn das Wasser ruhiger ist und die Sicht unter Wasser deutlich besser wird. Lokale Führer sind unverzichtbar, da viele Zugangspunkte schwer zu finden sind und nur mit einem erfahrenen Begleiter sicher erreicht werden können.
Mehrere Schiffswracks aus dem Zweiten Weltkrieg liegen auf dem Grund der Bucht, darunter das Frachtschiff Shinwa Maru, das heute von Korallen und Fischen bewohnt wird. Diese Wracks sind für Taucher zugänglich und bieten ein ungewöhnliches Bild, bei dem Meereslebewesen Metallstrukturen aus dem Krieg übernommen haben.
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