Campbell Island group, Subantarktischer Archipel 600 Kilometer südlich der Stewart-Insel, Neuseeland.
Die Îles Campbell sind ein Inselarchipel südlich von Neuseeland mit einer Gesamtfläche von etwa 113 Quadratkilometern. Das Archipel besteht aus mehreren kleineren Inseln und einer Hauptinsel mit steilen Klippen, die an der Südseite bis zu 300 Meter aufragen.
Der britische Kapitän Frederick Hasselburgh entdeckte die Inseln 1810 und benannte sie nach seinen Arbeitgebern von Robert Campbell & Co. Später wurde das Archipel Bestandteil Neuseelands und erhielt UNESCO-Welterbestatus wegen seiner wissenschaftlichen Bedeutung.
Die Inseln bilden eine der fünf subantarktischen Inselgruppen Neuseelands und wurden von der UNESCO wegen ihrer ökologischen und wissenschaftlichen Bedeutung zum Weltkulturerbe erklärt.
Das Archipel ist abgelegen und nur mit speziellen Schiffe erreichbar, die Bedingungen sind oft rau mit häufigen Stürmen und starkem Wind. Besucher sollten auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereitet sein und robuste Ausrüstung mitbringen.
Das Archipel beherbergt sechs verschiedene Albatros-Arten, die hier zur Brutzeit eintreffen und die Insel in einen lebendigen Vogelschutzgebiet verwandeln. Jacquemart Island markiert Neuseelands südlichsten Punkt und ist selten für Besucher zugänglich.
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