Campbell Island, Subantarktische Insel im Südlichen Ozean, Neuseeland.
Campbell Island, auch als Motu Ihupuku bekannt, ist ein subantarktisches Eiland im Südozean mit ausgedehnten Landflächen und steilen Küstenlinien im Süden und Westen. Die Insel weist felsige, unebene Landschaften auf, die sich entlang ihrer Kanten erheben und von rauen Bedingungen geprägt sind.
Captain Frederick Hasselburgh entdeckte die Insel 1810 an Bord des Segelschiffs Perseverance, das Robert Campbell aus Sydney gehörte. Diese Entdeckung markierte den Anfang der europäischen Kenntnis dieser abgelegenen Südpolargegend.
Der Ort trägt seit 1998 einen doppelten Namen: Campbell Island und Motu Ihupuku, eine Anerkennung der Beziehung zum Volk der Ngāi Tahu. Die Namensgebung zeigt, wie verschiedene Kulturen diesen abgelegenen Ort über die Zeit hinweg wahrgenommen und geprägt haben.
Besucher sollten sich auf äußerst raues Wetter vorbereiten, da Regen an den meisten Tagen des Jahres auftritt und die Temperaturen konstant kühl bleiben. Der Zugang zum Eiland ist schwierig und erfordert sorgfältige Planung sowie spezialisierte Ausrüstung für die Expedition in diese polar gelegene Gegend.
Die Insel beherbergt eine einzelne Sitka-Fichte, die als der geographisch isolierteste Baum der Welt gilt. Dieser solitäre Baum überlebt unter extremsten Bedingungen und stellt ein bemerkenswert seltenes Naturphänomen dar.
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