Barker Inlet, Gezeitenbucht in Adelaide, Südaustralien.
Barker Inlet ist ein Gezeitenbecken zwischen St Kilda und Port Adelaide, das sich entlang der Küste des Golf St Vincent erstreckt. Es ist geprägt von Mangrovenwäldern, Seegraswiesen und ausgedehnten Schlammflächen.
Captain Collet Barker erkundete diese Gewässer 1831 und gab dem Meerbusen seinen Namen. Die darauffolgende Nutzung als Schiffsroute trug wesentlich zur Entwicklung Adelaides bei.
Die Kaurna-Menschen bewohnten diese Gegend seit Jahrtausenden und nutzten die Gewässer zum Sammeln von Muscheln und Fischen sowie zur Gewinnung von Materialien für traditionelle Bauten.
Besucher können den Meerbusen über Gehwege bei Garden Island und St Kilda erkunden, wo direkte Beobachtungen von Meerestieren und Küstenvegetation möglich sind. Die beste Zeit ist bei Flut, wenn mehr Wasser den Zugang erleichtert.
Mehr als 30 aufgegebene Schiffe, die vor 1945 gesunken sind, ruhen auf dem Boden und dienen vielen Vogelarten als natürliche Landeplätze. Diese versunkenen Wracks bilden ein Netzwerk von Lebensräumen für Seevögel und andere Tiere.
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