Lake Pedder, Künstlicher Stausee im Südwesten Tasmaniens, Australien.
Lake Pedder ist ein Stausee im Südwesten Tasmaniens, der etwa 242 Quadratkilometer bedeckt und von drei Dämmen begrenzt wird. Das Wasser erreicht stellenweise Tiefen von 43 Metern, eingeschlossen durch die Serpentine-, Scotts-Peak- und Edgar-Dämme.
Der ursprüngliche Gletschersee entstand vor etwa 10.000 Jahren und wurde 1972 durch Staudämme an Serpentine und Huon aufgestaut. Die Behörden schufen den Stausee zur Stromerzeugung und vergrößerten damit das frühere Gewässer erheblich.
Der See trägt den Namen nach Sir John Pedder, dem ersten obersten Richter Tasmaniens aus dem 19. Jahrhundert. Seine Flutung löste breite Proteste aus und führte zur Gründung der weltweit ersten grünen Partei im Jahr 1972.
Die Gegend liegt abgelegen im tasmanischen Südwesten und ist über unbefestigte Straßen erreichbar, die bei schlechtem Wetter schwierig sein können. Besucher sollten ausreichend Vorräte und Treibstoff mitbringen, da Einrichtungen in der Umgebung begrenzt sind.
Der ursprüngliche See liegt noch intakt unter 15 Metern Wasser am Grund des heutigen Stausees. Mehrere Arten, darunter der Lake-Pedder-Regenwurm, verschwanden nach der Flutung und gelten heute als ausgestorben.
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