Southwest-Nationalpark, Nationalpark in Tasmanien, Australien
Southwest National Park ist ein Schutzgebiet in Tasmaniens Wildnis mit über 6.000 Quadratkilometern zerklüfteter Bergketten, Moorlandschaften und ursprünglicher Waldgebiete. Der Park erstreckt sich bis zu der Küste mit ihren tiefen Häfen und bildet eine der größten unberührten Naturregionen Australiens.
Das Gebiet wurde 1955 zuerst als Lake Pedder National Park gegründet und 1968 zum Southwest National Park erweitert. Die Anerkennung als UNESCO-Welterbestätte der Tasmanischen Wildnis unterstreicht seine Bedeutung als eines der letzten großen unberührten Naturgebiete.
Die Aborigines lebten seit mindestens 35.000 Jahren in diesem Gebiet und hinterließen Spuren wie Muschelschalen und Felsbehausungen, die man noch heute finden kann. Diese Überreste erzählen von einer langen menschlichen Verbindung zu diesem rauen Land.
Besucher sollten wissen, dass zwei Hauptzugangspunkte existieren: Gordon River Road im Norden für den Zugang zu Lake Pedder und Cockle Creek im Süden. Ein gültiger Pass ist erforderlich, und man sollte wetterfeste Ausrüstung mitbringen, da sich die Bedingungen schnell ändern können.
Das Gebiet ist einer der wenigen sicheren Brutplätze für Lorikeets mit orangefarbenem Bauch, eine bedrohte Art, die hier zwischen November und März nistet. Die Präsenz dieser seltenen Papageien macht den Park zu einem wichtigen Rückzugsort für eine der seltensten Vogelarten Australiens.
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