Furneaux-Gruppe, Inselgruppe in der Bass-Straße, Tasmanien, Australien.
Die Furneaux-Gruppe ist eine Inselgruppe mit etwa einhundert Inseln an der östlichen Seite der Bass-Straße vor Tasmanien. Die Landschaft ist bergig und von felsigen Küsten geprägt, wobei Flinders Island als größter Ort dient.
Der britische Navigator Tobias Furneaux entdeckte diese Inseln 1773 auf seiner Seereise. Kurz darauf kartografierte Kapitän Matthew Flinders die Gewässer gründlich und trug wesentlich zum Verständnis der Region bei.
Die Inseln haben eine lange Verbindung zur Schafzucht und zum Fischfang, was das Leben der Menschen hier bis heute prägt. Diese Tätigkeiten sind in den Siedlungen sichtbar und gehören zum Alltag der Bewohner.
Die Anreise erfolgt per Fähre vom tasmanischen Festland, und die Fahrt dauert einige Stunden. Es ist sinnvoll, sich vor der Ankunft über die Fährverbindungen zu informieren, da diese je nach Jahreszeit unterschiedlich sein können.
Der Steinbruch auf Flinders Island ist ein überraschender Beweis für intensiven Kalksteinabbau, der lange Zeit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor war. Die noch sichtbaren Spuren dieser Industrie zeigen, wie sehr diese Inseln von ihren natürlichen Rohstoffen abhängig waren.
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