Anjou, Stahlsegelschiff auf den Auckland-Inseln, Neuseeland
Die Anjou war ein stahlgebauter Segelschiff mit einer Ladefähigkeit von etwa 1.600 Tonnen, das für den Ozeanverkehr von Frachten ausgelegt war. Das Wrack ruht in den Auckland Islands und Teile davon werden heute in neuseeländischen Museen ausgestellt.
Das Schiff sank 1905, als es in dichten Nebel bei Bristow Point auf Felsen aufprallte und bei einer Reise von Sydney nach Falmouth verloren ging. Das Unglück war Teil der damaligen Schifffahrtsgefahren auf dieser entlegenen Route.
Die Besatzung überlebte auf den Auckland Islands durch Geschick und Zusammenhalt, nutzte lokale Ressourcen und einen Vorratsdepot, um sich selbst zu versorgen. Das Schicksal der Crew wird heute als wichtiges Beispiel menschlicher Widerstandskraft in Museumssammlungen bewahrt.
Die Wrackstelle liegt abgelegen und ist schwer zu erreichen, da sie sich tief in einer rauen Inselregion befindet. Besucher können sich stattdessen Ausstellungsstücke und Informationen in Museumssammlungen ansehen, wo das maritime Erbe präsentiert wird.
Die gesamte Besatzung überlebte drei Monate auf einer der abgelegensten Inselgruppen der Welt, bevor sie von Kapitän Bollons an Bord der Hinemoa gerettet wurde. Diese ungewöhnliche Rettung in der Südsee war damals eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte in der maritimen Rettungspraxis.
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