Aucklandinseln, Subantarktischer Archipel im Südpazifik, Neuseeland.
Die Auckland-Inseln bilden eine Gruppe von acht Hauptinseln im südlichen Pazifik, etwa 465 Kilometer südlich der Südinsel Neuseelands gelegen. Die größte, Auckland Island selbst, nimmt den überwiegenden Teil der Fläche ein und besitzt tiefe Fjorde und steile, grasbewachsene Klippen, die sich über dem kalten Ozeanwasser erheben.
Ein britischer Kapitän namens Abraham Bristow erreichte die Inseln 1806 und benannte sie nach einem Förderer seiner Expedition. In den folgenden Jahrzehnten versuchten Walfänger und Robbenjäger, sich hier niederzulassen, scheiterten jedoch an den rauen Bedingungen und verließen das Gebiet bis zum Ende des 19. Jahrhunderts weitgehend.
Archäologische Funde auf der Enderby-Insel zeigen, dass polynesische Siedler den Archipel im 13. Jahrhundert erreichten und Spuren hinterließen.
Besuche sind nur mit spezieller Genehmigung der neuseeländischen Behörden möglich und beschränken sich meist auf wissenschaftliche oder seltene Touristenfahrten im Sommer. Die Gewässer können sehr rau sein und das Wetter ändert sich schnell, daher sollte man sich auf Kälte und Feuchtigkeit bei jeder Ankunft einstellen.
Neuseeländische Seelöwen kommen jedes Jahr in großen Gruppen an die Strände und bringen ihre Jungen zur Welt, besonders auf Enderby Island. Hier brüten auch mehrere Arten von Albatrossen direkt am Boden zwischen niedrigem Gebüsch und Grasland, sodass Beobachter aus der Nähe das Verhalten dieser großen Vögel verfolgen können.
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