Rakituma / Preservation Inlet, Fjord im Bezirk Southland, Neuseeland.
Rakituma ist ein großer Fjord in Southland mit einer Wasserfläche von etwa 93 Quadratkilometern und der viertgrößte seiner Art im Fiordland-Nationalpark auf der Südinsel Neuseelands. Zwei Hauptdurchfahrten verbinden den Fjord mit der Tasmanischen See, wobei die nördliche Route an ihrer engsten Stelle nur etwa 1,67 Kilometer breit ist.
Die erste landgestützte Walfangstation Neuseelands wurde 1828 an diesem Ort gegründet, wo Kapitän Peter Williams den südlichen Rand des Fjords als Stützpunkt nutzte. Diese frühe europäische Präsenz prägte die Geschichte der Region während des Walfang-Zeitalters.
Der Maori-Name Rakituma bezieht sich auf die Legende des Halbgottes Tu-te-raki-whanoa, der die Fjorde der Region mit seinem traditionellen Adze-Werkzeug geschnitzt haben soll. Die Maori-Verbindung zur Landschaft bleibt in der lokalen Namengebung und in den Geschichten lebendig, die hier weitergegeben werden.
Das Gelände ist am besten während der wärmeren Monate von Dezember bis März erreichbar, wenn die Bedingungen für Boote am sichersten sind. Ein stabiles Wetter ist wichtig, da die exponierte Lage bedeutende Wellen und Strömungen bringen kann.
Im inneren Bereich liegt das Te Tapuwae o Hua Meeresschutzgebiet, das südliche Glattwale und Große Tümmler beherbergt. Diese marine Reserve bietet Besuchern die seltene Chance, diese großen Meeressäuger in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.
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