Aurora Cave, Kalksteinhöhle in Fiordland, Neuseeland
Aurora Cave ist eine ausgedehnte Kalksteinhöhle in der Nähe des Lake Te Anau mit mehreren Ebenen und kilometerweiten unterirdischen Gängen. Das System wurde vom Tunnel Burn Bach geformt und zeigt verschiedene geologische Schichten im Kalkstein.
Forscher fanden 1988 Überreste einer ausgestorbenen Froschart in der Höhle, was zur Entdeckung einer neuen Art führte. Diese wissenschaftliche Entdeckung machte die Höhle zu einem wichtigen Ort für die Amphibienforschung in Neuseeland.
Der Name der Höhle stammt vom Glühwürmchen-Phänomen, das hier zu sehen ist, wenn die Augen sich an die Dunkelheit gewöhnen. Diese leuchtenden Insekten schaffen eine besondere Atmosphäre in den unterirdischen Gängen.
Der Zugang erfordert vorab Genehmigung und Vorbereitung wegen der strengen Schutzmaßnahmen für die Höhle. Besucher sollten sich bei lokalen Behörden informieren, da nur organisierte Exkursionen mit spezialisiertem Personal erlaubt sind.
Die Sedimentschichten in der Höhle speichern Klimadaten aus einer Zeitspanne von Zehntausenden Jahren. Diese natürlichen Archive zeigen mehrere Wechsel zwischen kalten und wärmeren Perioden in der Erdgeschichte.
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