Cromwell Gorge, Schlucht in der Region Otago, Neuseeland
Die Cromwell Gorge ist eine Felskluft in der Region Otago, die sich zwischen zwei Bergketten hindurchzieht und mehrere Kilometer misst. Das Gebiet ist heute von einem großen See geprägt, dessen Wasser die ursprüngliche Schlucht überlagert hat.
Während des Goldrausches des 19. Jahrhunderts zogen Goldsucher in die Schlucht und gründeten Siedlungen entlang ihrer Hänge. Die Region spielte damals eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung des Südens.
Die Māori nutzten diesen Durchgang traditionell als Route für ihre Expeditionen und ließen sich saisonal in der Nähe des Wassers nieder. Heute können Besucher die Bedeutung dieses Weges für die frühen Bewohner nachvollziehen, während sie durch die enge Schlucht fahren.
Die Hauptstraße führt oben entlang der Kluft und verbindet mehrere Orte miteinander. Besucher können die Ansicht vom Auto aus genießen oder an Aussichtspunkten entlang der Straße anhalten.
Das Gebiet wurde in den 1990er Jahren durch den Bau eines Damms verändert und ein künstlicher See überflutete das ursprüngliche Tal. Dies schuf ein neues Landschaftsbild, das sich deutlich vom früheren Zustand unterscheidet.
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