Milford Sound, Fjord im Fiordland-Nationalpark, Neuseeland.
Milford Sound, auch Piopiotahi genannt, ist ein Fjord im Fiordland-Nationalpark in Neuseeland, der sich 15 Kilometer landeinwärts von der Tasmansee erstreckt. Felswände steigen über 1200 Meter (3937 Fuß) aus dunklem Wasser auf, während ständige Wasserfälle die steilen Hänge hinabstürzen.
Der europäische Robbenfänger John Grono erreichte diese Küste 1823 und gab ihr einen Namen, der an Milford Haven in Wales erinnert. Māori-Gemeinschaften kannten den Ort allerdings schon lange vorher als Piopiotahi und besuchten ihn auf Reisen entlang der Südküste.
Der maorische Name Piopiotahi erinnert an einen ausgestorbenen einheimischen Vogel, der nach einer Legende zum Fjord flog, um den Tod von Māui zu betrauern. Besucher hören diesen Namen heute oft in zweisprachigen Erklärungen und auf Informationstafeln entlang der Uferzone.
Besucher erreichen die Einfahrt zum Fjord über den State Highway 94 und können anschließend an Bootstouren teilnehmen, die oft zwei Stunden dauern. Kajakfahrten bieten eine ruhigere Perspektive auf die Felswände und Wasserfälle entlang des schmalen Wasserwegs.
Jährlich fallen hier über 6400 Millimeter Regen, was diesen Ort zum feuchtesten bewohnten Gebiet Neuseelands macht. Diese enorme Regenmenge lässt nach jedem Sturm zahlreiche vorübergehende Wasserfälle an den Felswänden erscheinen.
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