Te Wahipounamu, Naturschutzgebiet auf der Südinsel, Neuseeland.
Te Wāhipounamu ist ein großflächiges Schutzgebiet an der Westküste der Südinsel und umfasst Gletscher, Fjorde, Seen und schneebedeckte Bergketten auf einer Fläche von etwa 2,6 Millionen Hektar. Das Gebiet setzt sich aus vier Nationalparks zusammen und zeigt die beeindruckendste alpine Landschaft des Landes.
Das Gebiet wurde 1904 zunächst als Fiordland-Schutzgebiet ausgewiesen und erhielt 1990 die Anerkennung als UNESCO-Welterbestätte. Diese Entwicklung ermöglichte eine umfassendere Schutzstrategie, die vier Nationalparks unter einem zusammenhängenden Konzept vereinte.
Die Ngāi Tahu-Bevölkerung verbindet eine tiefe Beziehung zu diesem Land, da ihre Vorfahren hier Pounamu, grüne Jadesteine von großer Bedeutung in der Māori-Kultur, sammelten. Der Name selbst verweist auf diese historische Verbindung zur wertvollen grünen Jade.
Die Abteilung für Naturschutz verwaltet umfangreiche Wanderwegnetze und Einrichtungen für naturgebundene Aktivitäten im gesamten Gebiet. Besucher sollten sich auf wechselhafte Wetterbedingungen, steile Gelände und die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung für Wanderungen vorbereiten.
Das Gebiet beherbergt Pflanzen und Tiere aus dem antiken Gondwana, darunter den Kea, einen hochalpinen Papagei, und mehrere seltene flugunfähige Kiwi-Arten. Diese Arten sind Zeugen einer isolierten Evolutionsgeschichte, die über Millionen von Jahren andauerte.
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