Fiordland-Nationalpark, Nationalpark auf der Südinsel, Neuseeland
Der Fiordland National Park ist ein ausgedehntes Schutzgebiet im Südwesten der Südinsel Neuseelands, das Berge, Täler, Regenwälder und vierzehn von Gletschern geformte Fjorde entlang der Tasmanischen See umfasst. Die Landschaft zeigt steile Felswände, die aus tiefen Gewässern aufragen, dichte Wälder mit moosbedeckten Bäumen und Wasserfälle, die über Hunderte Meter in schmale Becken stürzen.
Die neuseeländische Regierung richtete dieses geschützte Gebiet 1952 ein, nachdem frühere Versuche, die Wälder für Holzgewinnung zu nutzen, gescheitert waren. Spätere Erweiterungen in den 1960er und 1970er Jahren fügten weitere Küstenabschnitte und Täler hinzu, sodass heute eine zusammenhängende Fläche unter Schutz steht.
Der Ort trägt die Anerkennung als Teil des Te Wahipounamu-Welterbes der UNESCO, was seine Bedeutung für das geologische und ökologische Verständnis der Region unterstreicht. Besucher begegnen dem Regenwald mit seinen hohen Podocarpus-Bäumen und Farnen, der seit Jahrhunderten in ähnlicher Form existiert und den Maori als Quelle für Werkzeuge und Nahrung diente.
Der Zugang erfolgt meist über die Ortschaft Te Anau am östlichen Rand, von wo aus Straßen und markierte Wege in verschiedene Teile des Gebiets führen. Wetterbedingungen ändern sich schnell, daher empfiehlt es sich, mehrere Kleidungsschichten und wasserdichte Ausrüstung mitzubringen, besonders für längere Touren.
Einige der Bäume im Regenwald wachsen seit über 800 Jahren und bilden ein Dach, das so dicht ist, dass wenig Licht den Waldboden erreicht. Die Papageienart Kakapo, die nicht fliegen kann und nur nachts aktiv ist, überlebt in geschützten Teilen des Gebiets durch intensive Schutzprogramme.
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