Talsperre Benmore, Wasserkraftwerk in der Region Canterbury, Neuseeland.
Benmore ist ein Staudamm, der sich über 823 Meter durch das Waitaki-Tal erstreckt und Neuseelands größten künstlichen See mit einer Wassertiefe von 102 Metern entstehen ließ. Das Bauwerk verfügt über sechs Turbinen, die Strom erzeugen und etwa 298.000 Haushalte versorgen.
Der Bau begann 1958 und wurde 1965 von Premierminister Keith Holyoake offiziell eröffnet, nachdem Kosten von 62 Millionen Dollar aufgewendet worden waren. Das Projekt war Teil von Neuseelands Bemühungen zur Ausweitung der Stromversorgung in der Nachkriegszeit.
Der Staudamm spielte eine Rolle bei der Gründung von Otematata, das während des Baus als Wohnort für Arbeiter und ihre Familien entstand. Die Siedlung repräsentiert ein Stück Technik- und Sozialgeschichte der Nachkriegszeit.
Das Stauwerk befindet sich in einer landschaftlich vielfältigen Region mit Zugang über die Southern Motorway oder regionale Straßen. Besucher sollten beachten, dass die Gegend in einem höhergelegenen Tal liegt und Wetterbedingungen schnell wechseln können.
Das Bauwerk dient als südlicher Endpunkt der HVDC-Verbindung zwischen der Nord- und Südinsel Neuseelands und verbindet damit die Stromnetze beider Inseln. Diese unterseekabel-Verbindung ist für die landesweite Stromverteilung von großer Bedeutung.
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