Residential red zone, Unbewohnbare Gebiete nach Erdbeben in Christchurch und Waimakariri, Neuseeland.
Die Residential Red Zone erstreckt sich über 600 Hektar entlang eines Flusstals und umfasst ehemalige Wohngebiete, die während der Erdbeben schwer beschädigt wurden. Das Gebiet ist heute durch Wander- und Radwege für die Öffentlichkeit zugänglich und zeigt verschiedene Stadien der Renaturierung und Entwicklung.
Nach den Erdbeben von 2010 und 2011 kaufte die neuseeländische Regierung mehr als 8.000 Immobilien von Bewohnern auf und lies sie abreißen, um das Land freizugeben. Diese großangelegte Umwandlung markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte der Stadt nach der Naturkatastrophe.
Der Ort hat sich zu einem Zentrum für Umweltbildung und kreative Projekte entwickelt, wo ehemalige Wohngebiete nun Gärten und Kunsträume beherbergen. Besucher können sehen, wie die Gemeinschaft diese wiedergewonneten Flächen für Veranstaltungen und Austausch nutzt.
Ein 11 Kilometer langer Fußgänger- und Radweg verbindet zwei Stadtteile und bietet einfachen Zugang zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Der Weg ist kostenlos nutzbar und führt durch sich regenerierende Naturräume, die zum Erkunden einladen.
Der Bexley-Sumpf zeigt, wie Natur in die Stadt zurückkehrt, wo einst Häuser standen und Vögel sich wieder ansiedeln. Dies verdeutlicht, wie schnell sich verlassene Stadtgebiete in Lebensraum für Wildtiere verwandeln können.
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