Wellington Cenotaph, Kriegsdenkmal in Wellington, Neuseeland.
Das Wellington Cenotaph steht an der Kreuzung von Lambton Quay und Bowen Street und besteht aus einer Granitbasis, einem Marmor-Aussichtsraum und bronzenen Statuen. Der Bau ist vom Architekten Richard Gross zusammen mit dem Büro Aimer, Draffin und Grierson gestaltet worden.
Das Denkmal wurde zwischen 1929 und 1931 erbaut und entstand in einer Zeit der weltweiten Besinnung auf die Folgen des Ersten Weltkriegs. Seine Errichtung prägte die städtische Identität Wellingtons im 20. Jahrhundert als Gedenkort für Gefallene.
Die zentrale Bronzefigur stellt den Willen zum Frieden dar und zeigt Pegasus, der sich dem Himmel zuwendet und Kriegssymbole unter sich zurückweist. Diese Darstellung prägt den Eindruck des Ortes für Besucher, die die Botschaft von Hoffnung und Ablehnung von Gewalt erkennen.
Das Denkmal befindet sich an einem gut sichtbaren Ort im Zentrum Wellingtons und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Der Ort wird vor allem an Gedenkfeiertagen besucht, bietet aber das ganze Jahr über öffentlichen Zugang zum Betrachten.
Ein Zeitkapsel mit Gegenständen aus dem Jahr 1929 liegt unter dem Grundstein verborgen, platziert vom Generalgouverneur Sir Charles Fergusson. Dieser verborgene Schatz erzählt eine Geschichte vom Moment seiner Einweihung und bewahrt Erinnerungen der damaligen Zeit.
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