Taupo, Ruhender Vulkan auf der Nordinsel, Neuseeland
Der Taupō ist ein rhyolithischer Supervulkan, dessen Caldera den Lake Taupō auf der Nordinsel Neuseelands füllt; als Berg ist der Vulkan nicht mehr erkennbar, er setzt sich unter der nördlichen Seehälfte fort. Die Ōruanui-Eruption vor rund 25.500 Jahren ließ die Magmakammer um etwa 500 m einbrechen und schuf die Caldera, die der See teils ausfüllt. Der See entwässert nach Norden durch eine Lücke, an der die Huka Falls etwa 11 m tief stürzen.
Der Taupō-Vulkan brach vor etwa 300.000 Jahren erstmals aus. Die Ōruanui-Eruption vor rund 25.500 Jahren, der größte bekannte Ausbruch der letzten 70.000 Jahre, ließ die Magmakammer einstürzen und schuf die Caldera, die heute den Nordteil des Lake Taupō füllt. Die Hatepe-Eruption um 232 n. Chr. war der gewaltigste Ausbruch der Welt in den letzten 5.000 Jahren; ihre Asche bedeckte ganz Neuseeland und könnte die roten Sonnenuntergänge erklären, die damals in China und Europa beobachtet wurden.
Der See trägt den Namen Taupō-nui-a-Tia und erinnert an die Reise des Seefahrers Tia, der aus der polynesischen Heimat aufbrach. Lokale Gemeinschaften leben entlang der Ufer und achten darauf, die Gewässer und Landschaften mit Respekt zu behandeln.
Besucher können die Umgebung über öffentliche Wege und Parkbereiche entlang des Seeufers erkunden, die das ganze Jahr über zugänglich sind. GeoNet bietet aktuelle Informationen über die seismische und geothermische Lage in der Region.
Die Hatepe-Eruption um 232 n. Chr. hinterließ eine mindestens 1 cm dicke Ascheschicht über ganz Neuseeland; ihre roten Sonnenuntergänge wurden von römischen und chinesischen Beobachtern vermerkt. Die Ōruanui-Eruption vor 25.500 Jahren war die größte der Welt in 70.000 Jahren und erreichte den Vulkanexplosivitätsindex 8.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.677 Mitwirkenden weltweit.