Waiheke Island, Insel im Hauraki-Golf, Neuseeland.
Waiheke Island ist eine Insel im Hauraki Gulf nahe Auckland in Neuseeland, bekannt für Weinberge, Sandstrände und bewaldete Hügel. Die Küste wechselt zwischen geschützten Buchten und steilen Felswänden, während im Inland Olivenhaine und kleine Dörfer zwischen den Rebflächen liegen.
Māori-Gemeinschaften lebten hier lange vor der Ankunft europäischer Siedler im neunzehnten Jahrhundert und nutzten die Küstengewässer zum Fischen. In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich die Insel von einer ländlichen Rückzugszone zu einem Weinanbaugebiet mit internationaler Bekanntheit.
Der Name stammt aus der Sprache der Māori und bedeutet herabfließendes Wasser, was auf die Bäche verweist, die zur Küste hinablaufen. Besucher bemerken heute die lebendige Kunstszene in kleinen Galerien und Werkstätten, wo Handwerker und Künstler ihre Arbeiten zeigen und oft persönlich mit Gästen sprechen.
Fähren fahren mehrmals täglich vom Zentrum Aucklands ab und erreichen die Insel in etwa vierzig Minuten über den Hauraki Gulf. Wer die Weingüter besuchen möchte, kann auf der Insel Fahrräder mieten oder lokale Shuttledienste nutzen, um zwischen den Orten zu wechseln.
Mehr als dreißig Weingüter liegen über die Hügel verteilt und produzieren Weine in einem Klima, das vom Meer geprägt wird. Viele Kellereien bieten Verkostungen im Freien mit direktem Blick auf das Wasser und die umliegenden Inseln an.
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