Sydney Opera House, Opernhaus in Sydney, Australien
Die Konstruktion besteht aus einer Reihe ineinandergreifender schalenförmiger Dächer, die mit mehr als einer Million schwedischen Keramikfliesen bedeckt sind und sich 67 Meter über dem Meeresspiegel an Bennelong Point erheben, wobei die gesamte Anlage mehrere Aufführungssäle, Restaurants und öffentliche Bereiche umfasst.
Nach einem internationalen Wettbewerb im Jahr 1957 begann der Bau 1959 unter der Leitung des dänischen Architekten Jørn Utzon, der das Projekt 1966 verließ, woraufhin ein australisches Team die Innenarbeiten bis zur offiziellen Eröffnung durch Königin Elizabeth II im Jahr 1973 vollendete, während UNESCO die Stätte 2007 in die Welterbeliste aufnahm.
Das Zentrum fungiert als Hauptstandort für Oper, Ballett, Theater und Sinfonieorchester in New South Wales und beherbergt jährlich mehr als 1.500 Aufführungen für etwa 1,2 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland.
Besucher erreichen den Standort über Circular Quay mit Zügen, Fähren und Bussen, während das Gebäude täglich von 9 bis 17 Uhr für selbstgeführte Erkundungen geöffnet ist, wobei einstündige Führungen in acht Sprachen verfügbar sind und Aufführungstickets je nach Veranstaltung und Sitzplatz zwischen 40 und mehreren hundert Dollar kosten.
Utzon fand 1961 die geometrische Lösung für die Schalen, indem er erkannte, dass alle Segmente aus einer einzigen Kugel mit einem Radius von 75 Metern abgeleitet werden konnten. Diese Erkenntnis ermöglichte die Herstellung von 2194 identischen vorgefertigten Betonrippen und löste das strukturelle Problem, das den Fortschritt jahrelang blockiert hatte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
