Steinkohlebergwerk Carmichael, Kohlebergwerk in der Isaac Region, Australien.
Die Carmichael-Mine ist ein großflächiger Kohletagebau im Galilee-Becken in Queensland, wo Kohle sowohl an der Oberfläche als auch unter Tage abgebaut wird. Die Anlage erstreckt sich über mehrere getrennte Abbaubereiche, die jeweils eigene Förderstellen und Zufahrtsstraßen haben.
Die Arbeiten an der Anlage begannen nach einer mehrjährigen Genehmigungsphase und gerichtlichen Auseinandersetzungen über Umwelt- und Landfragen. Die erste Kohlelieferung verließ das Gelände etwa sieben Jahre nach der ursprünglichen Genehmigung.
Die indigenen Landbesitzer äußerten Bedenken über die Auswirkungen des Bergwerks und leiteten rechtliche Schritte bezüglich der Konsultationsanforderungen ein.
Eine private Eisenbahnstrecke transportiert das Material vom Abbaugebiet zu vorhandenen Verladeanlagen an der Küste. Der Betrieb findet rund um die Uhr statt, wobei große Fahrzeuge und Förderbänder die Kohle vom Tagebau zu den Verladepunkten bewegen.
Die ursprünglichen Pläne sahen eine sechsmal größere Jahresförderung vor, doch das Projekt wurde nach Finanzierungsschwierigkeiten erheblich verkleinert. Mehrere internationale Banken lehnten eine Kreditvergabe ab, was zu einer deutlichen Reduzierung der geplanten Abbaukapazität führte.
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