Ravenswood Mining Landscape and Chinese Settlement Area, Ehemaliges Bergbaugelände und chinesische Siedlung in Ravenswood, Australien.
Die Ravenswood-Bergbaulandschaft besteht aus Überresten von etwa zwölf Minen, Mühlen und Verarbeitungsanlagen, die über ein großes Gebiet verteilt sind. Die Landschaft ist von Haldenhügeln und verlassenen Strukturen geprägt, die die intensive Nutzung der Fläche dokumentieren.
Die Entdeckung von Gold im Jahr 1868 machte Ravenswood zum ersten großen Goldfeld in Nordqueensland und führte zu schnellem Wachstum. Die Bergbautätigkeit erlebte ihren Höhepunkt in den frühen 1900er Jahren, bevor sie allmählich nachließ.
Die frühen chinesischen Einwohner hinterließen Spuren in Form eines Tempels und traditioneller Öfen, die heute noch in der Landschaft sichtbar sind. Diese Bauten zeigen, wie sich die chinesische Gemeinde in der lokalen Gesellschaft niedergelassen hat.
Der Zugang zur Landschaft erfolgt zu Fuß über gekennzeichnete Wege, die durch die verschiedenen Bergbaureste führen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und Zeit einplanen, um die zerstreuten Standorte in dem großen Areal zu erkunden.
Die chinesischen Siedler bauten Gemüsegärten entlang eines nahe gelegenen Baches an und verbanden damit Lebensmittelproduktion mit Bergbau. Diese Gärten waren besonders während der Spitzenzeit zwischen 1900 und 1908 aktiv und zeigen die Selbstversorgung der Gemeinde.
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